Das Reh ist ein kleiner Vertreter der Hirsche. Sein Kreuz ist höher als seine Schulter, die von 63 bis 67 cm messen. Von der Seite gesehen ist sein Kopf dreieckig, es hat große Augen und Ohren. Sein Fell, dessen Farbe im Sommer rotbraun und im Winter grau bis gaubraun ist, ist lang, spröde und brüchig. Das Fell der Rehkitze ist rotbraun und weist eine weiße und schwarze Punktierung auf dem Körper auf. Im Alter von 6 Wochen sind diese Flecken bereits weniger sichtbar und verschwinden völlig in der Fellwechselzeit im Oktober. Rehböcke haben ein kurzes Geweih, das aus der Schädeldecke wächst. Das vollständige Geweih, dessen Fläche höckerig ist, besteht aus einer Stange, auf der sich neben der Spitze noch die Vorder- und Hintenzacke befinden.
Das erste Geweih wächst dem Bockkitz im November oder Oktober, im Februar dagegen fällt es bereits ab. Das Geweih ist eine Knochenbildung. Dem erwachsenen Rehbock beginnt das Geweih im Dezember zu wachsen, bis Ende März oder April ist es bereits vollentwickelt. Das Geweih eines Rehbockes fällt in der Zeit von September bis November ab. Ausnahmsweise haben ein kleines Geweih auch alte Rehe. Ein ausgewachsener Rehbock wiegt bis zu 25 Kilo, das Reh etwas weniger.
Jagd und ihr Schwierigkeitsgrad
Die Rehbockjagd erfolgt in den Morgen- und Abendstunden, sodass die Jagd von 6 bis 8 Stunden pro Tag dauert. Den Rest des Tages können Sie für einen Ausflug nutzen oder die Fliegenfischerei ausprobieren. Die Jagd auf Rehbock ist physisch anspruchslos, manchmal bereitet Schwierigkeiten nur der Regen. Andererseits sind die Regenschauer von Vorteil, denn das Rehwild ist vor und nach dem Regen leichter zu beobachten.
Jagdzeit
Rehbock, zweijähriger Rehbock und Schmalreh: vom 1. 5. bis zum 31. 10
Reh, Bock- und Rickenkitz: vom 1. 9. bis zum 31. 12.